Illuminierte Installation

zur Bundesdelegiertenkonferenz Bündnis 90/Die Grünen in Bielefeld


Angesichts des Krieges in Jugoslawien halten wir es für angemessen und notwendig, die aktuellen Ereignisse und Debatten zu diesem Thema auch mit unseren künstlerischen Mitteln zu begleiten und zu kommentieren. Am 13. Mai 1999 findet in der Seidensticker Halle in Bielefeld der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen statt. Wir nutzen diesen Anlass, vor dem Eingangsbereich der Halle eine Illuminierte Installation zu zeigen.

Es handelt sich dabei um 400 mit Kerzen beleuchtete gläserne Objekte, auf denen sich kleine Figuren befinden, die miteinander im Kriegszustand befindliche Soldaten symbolisieren. Die Installation erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 8 x 8 Metern.

Mit Einbruch der Dunkelheit (21 00Uhr) - Mittwoch den 12.Mai 1999 - werden wir in einer Performance mit dem Aufbau beginnen. Es entsteht eine serielle Installation von provokanter Ästhetik, die, die von der Bevölkerung gewählten Politiker, zum Nachdenken anstoßen soll.

Als Nichtpolitiker wählt der Künstler anstelle von Rhetorik die ihm gegebenen Ausdrucksformen, um sich in dieser brisanten politischen und humanitären Lage zum Krieg - gegen den er sich stellt - zu äußern. Gleichzeitig symbolisieren die Kerzen Hoffnung und Frieden und die Bereitschaft, miteinander zu reden.