11.09.2000
HNA-Kassel 

Glücklich erschöpft ins Bett

2. Museumsnacht hat Erwartungen übertroffen: Über 100 000 Besucher wanderten begeistert durch die Häuser. Das HNA Sommerfest im Bergpark lockte 25 bis 30 000 Menschen an.
KASSEL Nicht nur Kulturdezernent Thomas Erik Junge ließ sich am frühen Sonntag Morgen "glücklich erschöpft" ins Bett fallen. Glücklich und zufrieden waren nahezu alle, die am Zustandekommen der 2. Kasseler ; Museumsnacht mitgewirkt hatten. Drei gute Gründe gab es dafür: Zum einen war die etwas riskante Prognose, in diesem Jahr könne man mit 100 000 Besuchern rechnen, sogar noch übertroffen worden; bereits um 21 Uhr waren in den Museen und Galerien weit über 80 000 Gäste registriert worden. Außerdem hatten die Tatsachen, dass erheblich mehr Einrichtungen als im Vorjahr, beteiligt waren und mit Schloss Wilhelmshöhe eine neue attraktive Anlaufadresse hinzu gekommen war, keine negativen Auswirkungen auf die anderen, Standorte. Und schließlich bewahrheitete sich nicht die Besorgnis, das Theaterfest und das HNA Sommerfest (mit allein 25 - 30 000 Gästen) würden den Museen die Besucher abspenstig machen.
Wie gut sich die Freunde der Museumsnacht auf die Expansion des Angebots einstellten, wurde vom späten Nachmittag an bis Mitternacht auf der Wilhelmshöher Allee deutlich. Dort pendelten unentwegt vollbesetzte und überfüllte Straßenbahnen und Busse. Davon, dass der Autoverkehr ab Bahnhof Wilhelmshöhe zeitweise zum Erliegen kam, braucht gar nicht geredet zu werden.
Fast überall herrschte eine heitere und begeisterte Stimmung. Das sommerlich schöne Wetter begünstigte dies ebenso wie die Tatsache, dass man immer wieder von Bühnen oder in Museumswinkeln von beschwingter Musik umfangen wurde. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigte sich, dass viele das Wort von der Museumsnacht wirklich ernst nehmen. In einigen Häusern ballten sich die Besucherscharen dann erst richtig. Zeitweise war im Treppenhaus von Schloss Wilhelmshöhe, im Fridericianum oder im Museum für Sepulkralkultur, um nur einige herauszugreifen, kein Durchkommen mehr.
Nach dem durchschlagenden Erfolg ist es für den Kulturdezernenten und die mitveranstaltenden Partner für Kultur keine Frage, dass es auch im kommenden Jahr wieder eine Museumsnacht geben wird. Thomas Erik Junge würdigte in einer ersten Stellungnahme den Einsatz der Mitarbeiter und ehrenamtlichen Kräfte. Seiner Ansicht habe dieser Tag gezeigt, was Kultur bewegen könne und welch wichtigen Standortfaktor die Museen bildeten. Es müsse nun den Letzten klar geworden sein, dass Kassel auch außerhalb der documenta ein Kulturzentrum von einzigartiger Bedeutung sei.
Die sprunghaft gestiegene Besucherzahl ist für den Kulturdezernenten nur die eine Seite. Die andere Seite ist für ihn der qualitative Sprung: Die einzelnen Museen hätten sich gezielter auf diesen Tag der offenen Tür eingestellt und mehr Führungen angeboten.
Auf Anfrage unserer Redaktion erklärte Junge, dass er in Gesprächen mit den Museumsleitungen dazu beitragen wolle, den positiven Impuls in den Alltag zu übertragen. Und Dr. Claudio Funke meinte für die Partner für Kultur, dass nach diesem zweiten Publikumserfolg der Museumsnacht die Stadt in der Pflicht sei, sich für die Museen und die Kultur stärker zu engagieren. D.S. 

Liebevoll verwandelte der Künstler Uli Lampe den Vorgarten des Museums für Sepulkralkultur in ein fantastisch wirkendes Lichtermeer.


Dienstag 25. Juli 2000
 Weilheimer Tageblatt
Artikel von Wolfgang Schörner
Regionale Tageszeitung

Pure Energie im Kerzenschein

„Das Tal brennt“: Konzert von Hülya in Uli Lampes Lichtermeer

 Habach – Fast 2000 Kerzen flackerten, zusätzlich erhellten Feuerschlucker mit ihren Feuerstößen die nächtliche Szene, während die deutsch-türkische Sängerin Hülya auf der Bühne pure Energie – so auch der Titel ihrer Debütplatte – versprühte. „Das Tal brennt“: So hatte das „Village“- Team sein Open-Air-Konzert der etwas anderen Art betitelt. Während sich die zehnköpfige Sambatruppe „Pura Vida“ ab dem späten Nachmittag durch das Gelände trommelte, vergrößerte sich ständig das Kerzen-Meer im Tal.
    Aus Niedersachsen war Uli Lampe gekommen, der mit seiner Vorliebe für Lichtinstallationen („Wieso? Weil ich Lampe heiße“) schon mehrmals für Furore gesorgt hatte: mit seinem Lichtermeer im Kassler Kulturbahnhof, bei der 950-Jahr-Feier in Nürnberg oder mit seiner flächendeckenden Installation auf dem ehemaligen Friedhof der Martinikirche in Moringen, die er selbst bewohnt.
    Drei Stunden dauerte es, bis Lampe und seine Helfer die 1850 Stearin-Kerzen aufgestellt und angezündet hatten. Geprägt ist seine künstlerische Arbeit durch die Auseinandersetzung mit dem Tod. Diesmal wandte er sich eindeutig dem Leben zu: Die Kerzen waren als Spermien angeordnet. Am Abend ließen sich viele Gäste auch zwischen den Kerzen nieder – eine mystische Stimmung entstand. Ihren Beitrag dazu lieferten auch die vier Feuerschlucker aus Oberammergau und Weilheim, die sich „Skarè Braè“ nennen – drei davon sind Lampes Söhne. Vererbt hat sich offenbar die Liebe zum Feuer.
   Magie versprühte ebenso die Stimme von Hülya. Fast schüchtern verkündete die zierliche junge Frau, dass sie vor weinigen Tagen im „Village“ den Schlagzeuger Andreas Keller geheiratet habe, um danach mit ihrer vollen und warmen Stimme die Zuhörer mitzureißen. Kritiker sehen sie in einer Tradition mit Cherly Crow oder Alanis Morisette. Dabei beschränkt sie sich auf selbst komponierte Lieder, in die sie manchmal gar orientalische Klänge einstreut. Einen perfekten Partner hatt3e Hülya am Schlagzeug sitzen: ihren Ehemann – ein gefragter Multiinstrumentalist in bekannten Studios, bei Franz Benton und Sigi Schwab.


24.06.2000
Göttinger Tageblatt 
Von Udo Hinz

INSTALLATION / Uli Lampe zeigt "Die etwas andere Leidensgeschichte"

Licht in der dunklen Nacht der Toten

Er lebt und arbeitet in der mittelalterlichen Martinikirche am Rand von Moringen. Das zentrale Thema seines künstlerischen Werkes: Leben und Tod. Der Installationskünstler Uli Lampe ist in dem Sakralbau und dem umliegenden Friedhof als Lebender den Toten nahe ? sehr nahe.
Der 1951 am Niederrhein geborene Künstler hat eine Töpferlehre absolviert, in verschiedenen Werkstätten gearbeitet und fast zehn Jahre im Passionsspielort Oberammergau gelebt. "Dieser Lebensabschnitt prägt bis heute mein Schaffen", sagt Lampe. 1982 erwarb er in Moringen die romanische Martinikirche. Anfang der Neunziger begeisterte er sich für die Herstellung pflanzlicher Stearin?Kerzen.
Seitdem sind die Kerzen ein wichtiges Element in seinen Installationen. In der Silvesternacht 1999/2000 realisierte er mit 2000 Lichtern eine 140 Meter lange Installation auf dem Gleis 1 des Kasseler Kulturbahnhofs, von dem aus in der Nazizeit Juden deportiert wurden. Mit Hilfe gläserner Lichtobjekte verwandelte er nachts die Burgruine Katlenburg in eine mystische Kerzenwelt.
Heilige Familie aus Knochen
Lampes Kunst ist eine Ästhetisierung des Lichts in der Dunkelheit. Ihn reizt die gegensätzliche Symbolik der Kerze: "Sie ist sowohl Teil trauriger Bestattungsriten als auch ausgelassener Feiern." Seine Auseinandersetzung mit dem Tod wird am deutlichsten bei der Installation "Nacht der Lebenden ? Nacht der Toten" aus dem Jahre 1999. Bei dem Werk "Die etwas andere Krippe" von 1998 spielte er mit Tabuthemen: Die heilige Familie ist eine Gruppe beweglicher Skelette aus stilisierten Tier? und Menschenknochen. Lampe provozierte, indem er den Unterschied zwischen Tier und Mensch in Frage stellte und Sexualität in diesem christlichen Kontext als lustvoll wiedergab. Und immer stellt er die Frage: Ist Leben Tod? Ist Tod Leben?
Am Sonnabend, 24. Juni, vollendet der Künstler die Werk?Trilogie mit der Erlebnisnacht und seiner Installation "Die etwas andere Passion". Die Leidensgeschichte Christi nimmt Lampe zum Anlass, sich in zwölf Installationen auf zwölf Plätzen kritisch mit Leben und Tod in zwei Jahrtausenden Christentum auseinanderzusetzen. "Es wird zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln sein", sagt der Künstler und verspricht mehr als nur eine Installation: "Ich möchte wieder alle Sinne ansprechen: Sehen, Riechen, Fühlen ? und auch Essen und Trinken gehört bei mir zur Kunst dazu." Uli Lampe fordert zum Er-leben.
Die Installation ist am Sonnabend, 24. Juni, ab 21 Uhr in einer Erlebnisnacht auf dem Friedhof der Martinikirche in Moringen, Am Alten Kirchhofe 1, zu sehen. Eintrittskarten sind unter 05554/8470 erhältlich. Internet: wvvw.martinikirche.de. 


Mittwoch, 29. Dezember 1999
HNA Northeimer Neueste Nachrichten
Regionale Tageszeitung

Kunstaktion

2000 Lichter am Gleis 1 sollen an Kriege erinnern

Kassel Das Gleis 1 am Kasseler Kulturbahnhof will der Künstler Uli Lampe am Silvesterabend mit 2000 Lichtern illuminieren und mit dieser nachdenklich-besinnlichen Aktion auf die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen mahnend hinweisen. Die Vegetation auf dem Gleis 1, die von dem Künstler Louis Weinberger zur documenta X dort angesät wurde, wird integriert. Etwa um 17 Uhr will Lampe mit seiner Aktion beginnen, bis 24 Uhr soll eine Lichterkette über die gesamten 140 Meter des Gleises angebracht sein, die nach den Worten des Künstlers auch an einen kommenden oder abfahrenden Zug erinnern könnten. Die einzelnen Lichter – mit Stearinkerzen bestückte Gläser – können für einen Preis von 5 DM erworben werden, wovon jeweils 2,50 DM als Spende an Amnesty international fließen.


Mittwoch, 29. Dezember 1999
Frankfurter Rundschau
Überregionale Tageszeitung

Millenium

Kerzen an den Gleisen und ein Feuerwerk

Kassel. Nicht ausgelassen und lautstark, dafür nachdenklich und still wird das neue Jahrtausend im Kasseler Kulturbahnhof begrüßt: 2000 Kerzen werden um Mitternacht entlang eines 140 Meter langen Gleises entzündet – sie sollen einen fahrenden Zur darstellen. Mit seinem "Mahnmal der leisen Töne" will der Künstler Uli Lampe an die rund 50 Kriege in der Welt erinnern. Zum Preis von fünf Mark können die Besucher eine der Kerzen kaufen und so das Kunstwerk mitgestalten. Zugleich unterstützen sie die Arbeit von amnesty international, denn die Hälfte der Einnahmen Kerzen kommt dieser Organisation zugute.

Zur gleichen Zeit wird im Kasseler Bergpark mit lautem Knall eine Menge Geld in die Luft gejagt. Leuchtkäfer-Paraden, Sterntaler-Bomben und Trauerweiden-Effekte versprechen die Veranstalter des "Millenium-Feuerwerks". Nachdem die ursprünglich zur Füßen des "Herkules" geplante Silvesterparty "Bergparke in Flammen" wegen mangelnder Publikumnachfrage abgesagt worden war, bekommen die Kasseler auf diese Weise nun doch noch ihr Jahrtausend-Feuerwerk mit rund 1000 Effekten.


Montag, 03. Januar 2000
HNA Northeimer Neueste Nachrichten
Regionale Tageszeitung

Stimmungsvolles Bild am Gleis eine: 2000 Einmachgläser mit flackerndem Licht, eine Installation des Künstlers Uli Lampe, sollten am Abend vor dem Jahreswechsel an 50 derzeit stattfindende Kriege in der Welt erinnern. (Foto Rosenthal)

Kunstaktion

Lichtermeer am Gleis eins erinnerte an Kriege

Kassel

In ein Lichtermeer verwandelte der Künstler Uli Lampe am Freitag Abend das stillgelegte Gleis eins im Kasseler Kulturbahnhof – integriert in das Vegetationswerk des Künstlers Louis Weinberger, das er während der letzen documenta geschafffen hatte. Die 2000 mit pflanzlichen Stearinkerzen bestückten Gläser sollten auf der 140 Meter langen Gleisstrecke einen kommenden oder fahrenden Zug stillisieren. Die Intention des Moringer Installationskünsters_ Es sollte an die circa 50 derzeit stattfindenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt erinnert werden. Statt Krach und Böller also Besinnliches, Nachdenkliches, ein Mahnmal der leisen Art.

Lampe hatte die unterschiedlichen hohen Einmachgläser mit roter und weißer Farbe bemalt: Rot als Symbol für Blut und Krieg, Weiß als Zeichen für Unschuld. Bereits am Nachmittag hatte er mit dem Aufbau begonnen, um Punkt 24 Uhr wurden die Lichter gelöscht. Diese Illumination bildete den Abschluß einer Serie von nachdenklichen Aktionen Lampes. Unter anderem hatte er während der ersten Kasseler Museumsnacht im vergangenen Jahr eine Lichter Aktion am Museum für Sepulkralkultur aus die Beine gestellt.


Dienstag, 05.Januar 1999
HNA Northeimer Neueste Nachrichten
Regionale Tageszeitung

Kunst

Viele Diskussionen provozieren

Eine etwas andere Krippe ist in einer früheren Kirche in Moringen zu sehen. Das Projekt des Künstlers Uli Lampe erhitzt die Gemüter.

Moringen

Die provokante Ausstellung der Weinachtsgeschichte des Moringer Art-Künstlers Uli Lampe erregte die Gemüter der zahlreichen Betrachter und verursachte kontroverse Diskussionen. Ein mit Stroh ausgelegter Filzteppich führt die Besucher zur Moringer Martinikirche, die Uli Lampe 1982 erwarb und restaurierte. Im Mittelschiff der romanischen Kirche erwartet die Besucher ein "W-art-esaal" mit vier Bierzeltgarnituren, Theke und Deutschem Christbaum mit Lametta im abgedimmten Licht. An der Fensterfront sieht man eine Collage mit eintönig stilisierten Grabsteinen und mit zwei menschlichen Skeletten. Das alles ist eine Vorbereitung auf das, was dem Betrachter im Chorraum erwartet.

Rosenduft

Dort erklingt Glockengeläut, das leiser wird. Rosenduft und gleißend schrille Farben schlagen in dem hohen Raum entgegen. Sprachlos können die Zuschauer über das sinnieren, was sie sehen: Die gesamte heilige Familie einer konventionellen Krippe steht in Lebensgröße vor ihnen mit "Mary und Seppi" im Mittelpunkt. Nur haben die Personen keine Kleidung an. Sie sind stilisierte Skelette. Gregorianische Musik erklingt und 16 Schrifttafeln fordern den Betrachter zum Nachdenken auf. "Wenn Kunst und Kirche aufhört, provokant zu sein, ist sie tot", erklärt der Künstler. "Der Weihnachtsgottesdienst lebt aber von der traditionellen Weihnachtsgeschichte", entgegnet Moringens Pastor Dirk Grundmann. Andersartigkeit ist nach Ansicht von Grundmann grundsätzlich gut. Uli Lampes Krippenspiel steht aber nach Ansicht des Moringer Pastors im Gegensatz zur alten Weihnachtsbotschaft. "Es ist eine Gratwanderung". Die alte Weihnachtsgeschichte stelle eine heilige Welt und Lampe eine kaputte Welt dar. Wünschenswert wäre etwas dazwischen. Lampe stelle die Wahrheit über die Welt dar. Auch wenn er die christliche Weihnachtsbotschaft entstelle, da er provozieren will. Gut sein, daß die Darstellung die Betrachter zum Nachdenken bringe, so Grundmann. Der Symbolisierung Gottes als Totenschädel widerspricht Grundmann allerdings, da Gott das Leben sei.

"Es sind sehr viele Eindrücke auf einmal", fand Wilfried Ploss aus Hardegsen. "Das traditionelle Krippenspiel ist sehr vertraut, hier aber werde ich durch die schrillen Bilder zum Nachdenken gezwungen". Eine Besucherin war sprachlos: "Das alles muß erst einmal wirken". Die Phantasie werde beschäftigt und man entdecke nach und nach, was der Künstler meint, so Ploss.

"Es ist total großartig", fand der Theologe Dr. Wolfgang Krüger aus Witzenhausen. Die von Lampe gestellten Fragen "Was ist Mensch?" , "Was ist Tier?" und "Sterben Engel?" erscheinen erst einmal flapsig. Es stelle sich aber heraus, daß es sich um ganz tiefe theologische Fragen handele. Der Mensch habe drei Gehirne, die additiv wirken. Die Moral sei aber nur ein Teil davon, so der pensionierte Pfarrer. Der im Krippenspiel dargestellte Sex stehe für die tierischen Anteile im besonderen Maße. "Der einzige Konfliktpunkt ist für die, die an ihrer religiösen Naivität festhalten wollen", erklärte Dr. Krüger. Kunst und Kirche sollten provokant sein. "Jesus war auch provokant", so Dr. Krüger

Bis zum 10. Januar

Die etwas andere Krippe kann noch bis zum Sonntag 10. Januar, in der alten Martinikirche besichtigt werden. Information dazu gibt Uli Lampe unter Tel.:05554/8470. Unter dieser Rufnummer können Besichtigungstermine vereinbart werden.

 

Necropolis - Installation zum 21.März 2003

 

 

 

 

   
   
   

 

 

Socorro Installation in Arrecife/Lanzarote Juni 2004